100518 – the experiment starts!

heute startet mein experiment, ein jahr keine klamotten zu kaufen.
obwohl ich nicht sage würde, dass shoppen meine große leidenschaft ist, erwische ich mich doch immer wieder dabei, wie aus einem gedanken ein bedürfnis wird, eine unabdingbarkeit und ich wie im affekt eine gelegenheit nutze, wie ferngesteuert klamotten und schuhe in onlinewarenkörbe zu legen und auf „kaufen“ zu dücken. dabei wollte ich doch eigentlich meinen kleiderschrank entrümpeln!
wie oft hatte ich schon das gefühl, mit absoluter sicherheit, das wirklich letzte paar schuhe, das letzte kleid, die noch einzig fehlende strickjacke gekauft zu haben, die meinen kleiderschrank nun endlich komplettieren würden. endlich, ja OMG, endlich ist das thema kleidung kaufen abgeschlossen, mache ich mir jedes mal selbst überzeugend weis … bis eben das schlechte gewissen nachlässt und unbemerkt ein neues bedürfnis zu keimen beginnt …
hatte ich, bevor ich mich so richtig komplett fühlte, nicht noch dieses universell einsetzbare paar slipper vergessen??? ein neuer gedanke war da …

so geht das nun seit graumer zeit. dabei habe ich mich mit meinen drei outfits, die ich während meiner drei-monate-amerika-reise dabei hatte, regelrecht befreit gefühlt. morgens keine große auswahl zu haben war ein luxus.
zurück zuhause war der blick in den kleiderschrank eine einzige überforderung. zudem hatte ich den großteil meiner klamotten vergessen. ich wollte, dass mein kleiderschrank abspeckt!

das tat er auch … am einen ende. ich verkaufte, verschenkte, lagerte ein. am anderen ende aber bestellte und kaufte ich fröhlich nach, um jetzt richtig richtig abschließen zu können.

mit diesem experiment, ein jahr lang keine klamotten shoppen, möchte ich mich nun selbst herausfordern, weil ich erahne, dass mich nicht shoppen glücklicher machen wird, als die kurzen dopamin kicks, die ich kurz nach eintreffen der neuen ware erlebe …


 

Today my experiment starts to buy no clothes for a hole year. although i would not say that shopping is my great passion, i always catch myself wondering how a thought becomes a need, an indispensability, and how, in an emotional sense, i take a chance to  put cloths and footwear into online shopping carts and klick the „proceed to checkout“ button. man, I really wanted to clear my wardrobe!
how many times I had the feeling of absolute security that this really was the last pair of shoes, that this was the only missing sweater, that would my wardrobe now finally complete. Finally, yes OMG!,  finally the topic of buying clothes is complete, I make myself every time absolutely clear …
had I not forgotten this universally usable pair of slippers before I really feel completely? and here is the thought again.

that is how it has been going for ages. I felt really liberated with my three outfits, which I had during my three-month trip to America. Not having a choice in the morning was a luxury.
back home, the look in the wardrobe was a single exaggeration. besides, I had forgotten most of my clothes. I wanted my wardrobe to slim!

He did that too … on the one hand. I sold, gave away, stored. But on the other hand I ordered and bought happily, to really really complete.

With this experiment, I would now like to challange myself, because I’m anticipating that no shopping will make me happier than the short dopamine kicks that I have after the arrival of the new goods …

3 Comments

  1. Stefanie Clement

    Hallo Anke!
    Ich finde dein Experiment sehr interessant und gut.Ich selber kaufe mir auch immer zu viele Klamotten, obwohl ich seit einiger Zeit darauf achte, dass die Klamotten Ökofair sind… Oder aber vom Flohmarkt oder Second Hand… Aber so viele Klamotten braucht man ja eigentlich gar nicht. Wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben! Viele Grüße Stefanie 🙂

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  2. Irma Pflaume

    Das ist eine gute Sache und viel einfacher als man denkt. Ich habe das vor ein paar Jahren auch schon mal gemacht und bin jetzt seit zwei Monaten auch wieder dabei.
    Nächstes Projekt: Alle Kosmetika im Bad verbrauchen und dann nur noch sparsam Naturkosmetik verwenden. 🙂

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