120518 – I watch myself

ich beobachte mich in diesen ersten tagen selbst …

zwei tage geht mein versuch gerade mal … wie oft mir in dieser zeit schon spontan dinge eingefallen sind, die ich doch schon so lange im kopf habe. die armbanduhr zum beispiel. das wäre doch super, eigentlich. ich trage meine alte swatch sein einiger zeit häufiger, damit ich mein mobiltelefon nicht überall mit hinschleppe, erst recht nicht, wenn ich mit den kindern unterwegs bin. das telefon ist eh sehr böse, denn es hat mich, wenn es dabei ist, fast noch mehr in der hand, als das schreiende kleinkind. also armbanduhr. der gedanke an die uhr poppt mir quasi mit heiligenschein, als erlöserin vom leben mit smartphone in den sinn. ich will eine, die etwas erwachsener ist als meine plastikswatch, die auch irgendwie nicht so richtig zum ehering passen will … zu schwarz und zu braun tragbar bitte. CUT! auf einmal fällt mir ein, dass ich ja nichts mehr kaufe. also geht eine interne diskussion zwischen „irgendwie haben wollen“-ES und „ich kaufe nichts“-ÜBERICH los. ICH bin etwas ratlos. also nein. ich schlage mich also auf die seite des erwachsenen persönlichkeitsanteils.
einige zeit später beobachte ich mich dabei, wie etwas groll in mir aufsteigt. verdammt. jetzt habe ich mit dem blog und dem experiment schon begonnen, dabei habe ich ja noch gar nicht, wie ich doch schon seit wochen wollte, den nude farbenen bh, der zu allem geht, zu allem passt und total komfortabel ist pluuussss voll anke-like ist, gekauft (er klingt öde, ist aber irgendwie auch heiß!). die vernunft übernimmt glücklicher weise recht schnell wieder und ich gestehe mir ein, dass ein nude farbener bh mit schalen und ein body-make-up bh in weiß, plus diverse andere modelle (in türkis, schwarz, pink, mauve + sämtliche sportbras) mich wohl auch durch das jahr bringen werden.

ich bin etwas überrascht, wie konsumverstrahlt ich bin.


 

i watch myself in those first days …

my experiment startet just two days ago … how many times have things occurred to me, which I’ve had in my head for so long. the wristwatch for example. that would be great, actually. Lately, I wear my old swatch more often, so I do not have to carry my cellphone everywhere, especially when I’m on the road with the kids. the phone is very bad anyway. it pulls the strings almost more than the screaming toddler. So wristwatch. the thought of the watch pops in my mind with a halo, as a redeemer of my robot life with the smartphone. I want one that is a bit more adult than my plastic watch, which somehow does not really suit the wedding ring … too black and brown wearable please. CUT! All at once it occurs to me that I do not buy anything anymore. So an internal discussion between „wanting it somehow“-ES and „I do not buy anything“-HIGH SELF is going on. I am personal a bit helpless. the decision is no. at least I take the side of the adult part of myself.
Some time later, I watch as something grows up in me. damned. Now I’ve started with the blog and the experiment already, but I havn’t bought the nude-colored bra, which goes with everything, fits all and is very comfortable pluuussss totaly anke like (i know it sounds boring, but somehow it is quite hot!). my mind luckily takes over quite quickly and I confess that a nude-colored bra with cups and a body make-up bra in white plus various other models (in turquoise, black, pink, mauve + all sportbras) will bring me through the year.

I’m a bit surprised how firmly anchored these consumer desires are.

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